TR-Register Austria Logo TR-Register Austria
logo      
   
 


Mille Miglia 2017: Toto, Jochen, Adrian und wir

Acht Glückliche im Sonnenschein in San Marino: Mille-Miglia-Fahrt 2017

Bestes TR-Team Thomas Zettl und Simon Müller erfuhren mit ihrem TR 2 den hervorragenden 56. Gesamtplatz.

Der gleiche Sieger, aber besseres Wetter. Das wäre an und für sich die Kurzbeschreibung unseres diesjährigen Mille-Miglia-Trips. Hätte da nicht Mercedes eine ganze Reihe interessanter Formel-1-Menschen in die Cockpits ihrer Fahrzeuge gesetzt.

Das Siegerteam ist rasch abgehandelt: Andrea Vesco/Andrea Guerini mit einem Alfa 6C 1750 GS, Baujahr 1931, und einem Quotienten (je älter das Fahrzeug, desto höher der Quotient) von 1.80, die schon 2016 – da allerdings mit einem 1750er Zagato – die Hunderstel-Schistlerei (die Mille ist ein Regularity-Bewerb) gewinnen konnten.

Zum Wetter gibt es nur eine Positiv-Meldung: im Gegensatz zum Vorjahr, wo kalter Nebel über die Zinnen San Marinos fegte, umwehten uns heuer dort und in der Toskana laue Winde und die Sonne lachte vom Firmament.

Dann aber erfreuten wir uns nicht nur an 460 der schönsten Autos, sondern auch an einem Rennsport-Aufgebot, das wahrlich Abwechslung bot: die Formel-1-Liga, angeführt von "trustfull" Jochen Mass, der der Mille per Mercedes jedes Jahr die Ehre gibt, über Toto Wolff, Aldo Costa, Adrian Sutil, Bernd Mayländer, Jean-Pierrre Jarier, Arturo Merzario und "Wattie" John Watson, bis hin zur Rundstrecken-Community, vertreten durch Ellen Lohr, Roland Asch und den amtierenden FIA-Langstrecken-Weltmeister Romain Dumas; da kam auch das Promi-Schauen nicht zu kurz.

Von der TR-Front ist zu berichten, dass wieder fünf davon (zwei TR2 und drei TR3) am Start standen und alle das Rennen nach anstrengenden 1.723 Kilometern von Brescia über Padua nach Rom und über Parma wieder zurück nach Brescia beendeten.

Bestes TR-Team wurden Thomas Zettl / Simon Müller mit ihrem TR2 Baujahr 1955, (StNr.: 406), die den hervorragenden 56. Platz erreichen konnten. Kein Wunder, haben sie doch in den letzten Jahren bei der "kleinen Mille Miglia", dem Grand Prix Nuvolari, der jeweils im September gegen den Uhrzeigersinn durch die Toskana rotiert, immer fleißig "trainiert". Die anderen TR erreichten die Plätze 186, 246, 261 und 295 von 373 Gewerteten.

Es standen 112 Zeitprüfungen, 23 Durchfahrtskontrollen und 19 Zeitkontrollen auf dem Programm, gefahren in Schnitten (außerhalb der Ortschaften) von ca. 35 bis ca. 49 km/h – theoretisch, denn viele TeilnehmerInnen nahmen das Angebot der begleitenden Motorradpolizisten gerne an, mehr "avanti" unterwegs zu sein (was uns, in der Toskana an der Strecke sitzend, angenehme Hörerlebnisse bescherte).

Die Stewards steuerten die Rallye mit 5 Bulletins und wir unsere Autos an die bekannten Orte in der Emiglia Romana und der Toskana und dadurch zu zweimaligem Genuss der Mille-Miglia.

Mit von der Partie waren Walter Doleschal, Wolfgang Freiler, Pepi Kirner, Superbike-Racer Franz Pfefferkorn mit Gabi, Ossi Posch, Richy Puszter mit Karin. Der ebenfalls gemeldete Günter Bauer musste am Tag vor der Abreise aus gesundheitlichen Gründen absagen. Er wird seinen Italien-Besuch bei der Rallyelegend im Oktober (15 Rallye-Weltmeister am Start!) nachholen.

 

 
Impressum