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Weltmeister-Schwemme bei der Rallylegend 2017

Weltmeister-Schwemme bei der Legend 2017. Wir waren mit unseren Gästen dabei.

Günter und Robert trafen Hyundai-Werksfahrer Thierry Neuville in unserem Stammbeisel.

Er lehrte Walter Röhrl das Querfahren mit dem Audi Quattro: Weltmeister Stig Blomqvist, hier mit Sepperl Pointinger und Ossi (Foto Daniel Fessl).

Michi Jelleschitz freute sich, dass ein Österreicher mit von der Partie war: der Tiroler Alois Nothdurfter mit Lotus Cortina.

Die 12 Rallye-Weltmeister mit ihren damaligen Weltmeisterschafts-Geräten.(Foto Daniel Fessl)

Außergewöhnliche Rallylegend 2017: alle noch lebenden Rallye-Weltmeister hatten die Organisatoren nach San Marino eingeladen. Wir waren dabei und sahen sie und ihre Geräte: Blomqvist, Loeb, Makinen, Kankkunen, Ogier, Biasion, Gronholm, Vatanen, Salonen, Auriol, Solberg, Munari. Ossi Posch berichtet.

19 Namen umfasst die aktuelle Liste der Rallye-Weltmeister (inklusive der inoffiziellen Munari und Alen, die 1977 bzw. 1978 noch mit dem Titel als Gewinner des FIA Cups For Rallye Drivers vorlieb nehmen mussten). Entschuldigt hatten sich Röhrl, Mikkola, Alen und Sainz, drei (Waldegaard, Burns, Colin McRae) sind leider schon verstorben. Aber immerhin 12 Weltmeister konnten die Veranstalter begrüßen, und mit ihnen ihre Weltmeisterschafts-Fahrzeuge, die sie am Sonntag in einer Parade auf der Sonderprüfung "The Legend" vor 7.500 Zuschauern zeigten.

Da sich auch die weiteren "Darsteller" sehen lassen konnten, unter ihnen keine Geringeren, als die aktuellen WRC-Werksfahrer Kris Meeke (Citroen) und Thierry Neuville (Hyundai), stand einer gepflegten Quertreiberei in der kleinen Republik nichts mehr im Wege.

Wir, Günter Bauer, Michael Jelleschitz, Robert Puszter und Ossi Posch sowie 4 Gäste, waren wieder dabei, wobei meine (Ossis) Gäste, Gerti und Sepp Pointinger, mit von der Partie waren, um einen alten Bekannten wiederzutreffen: Weltmeister Stig Blomqvist. Waren doch die beiden nicht nur bei bei diversen Rallyes (1.000 Seen im Jahr 1991, London-Sydney in 2000, 3 mal bei der Acropolis und 2 mal bei der Safari Classic, wo Pointinger und Blomqvist jeweils mit einem Escort MK 1 fuhren) mit Blomqvist im gleichen Bewerb unterwegs, sondern der Sepp bei "der Jänner" 1979 sogar gemeinsam mit dem Schweden im "CINZANO-Team" (Blomqvist in einem Lancia Beta Monte Carlo von Wilfried Wiedner). Und das, was sich damals bei diesen Rallyes so alles getan hat, ergab für uns bei den Abendessen immer spannende Insider-Stories, die der Sepp dankenswerter Weise zum Besten gab.

Die außergewöhnliche Versammlung von 12 Weltmeistern führte zu einem Zuschauerandrang, wie es ihn noch nie gab. San Marino war faktisch belagert von Fans aus aller Herren Länder. Wir pickten uns daher – versteckte Wegerl nutzend - die Rosinen aus dem Kuchen: Shake down, Parc ferme im Stadio Olimpico, Seilbahnfahrt auf den Titano und dort Regrouping beim Regierungspalast (mit Treffen mit Stig Blomqvist und - im Stammbeisel - mit Thierry Neuville). Dann die Quertreiberei auf der "La Casa", anschließend zur Weltmeister-Pressekonferenz nochmals ins Rallye-Village, und natürlich die legendäre "The Legend".

Das umfangreiche Programm führte dazu, dass wir Sonntag nochmals zur "The Legend" nach San Marino fuhren und erst anschließend Richtung Heimat. Und nächstes Jahr geht’s wieder hin.

 
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