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Mille Miglia 2019: Glück und Pech mit dem Wetter

Ein mehr als gleichwertiger Ersatz für San Marino: Mille Miglia 2019. Die "gruppo posch" genoss einen beeindruckenden, angenehmen Tag in Siena.

Der bestplatzierte TR: Silvano Zaglio und Davide Alberti.

SHP 520 - der Werks-TR 3 von 1957, den Nancy Mitchell fuhr.

OVC 276 - das erste Werksauto überhaupt. Mit ihm fuhr Ken Richardson die 1954er Mille.

Der "Campo" bot einen beeindruckenden Anblick. Foto: www.1000miglia.it

Die diesjährige Mille Miglia fand heuer unter geteilten Wetterbedingungen statt: Von Brescia über Rom bis Bologna war es schön, ab Bologna aber gewaltig nass. Wir hatten Glück und genossen das schöne Wetter in Siena, mussten dann aber auch dem Unwetter Tribut zollen - eben Pech.

Die "Pausa Pranzo a Siena presso Palazzo Publico" war mehr als nur ein Ersatz für den Wegfall unseres geliebten San Marino. Der "Campo" war mit grünem Kunstrasen ausgelegt, auf dem die Klassiker parkten solange sich ihre PilotInnen am Buffet im Palazzo Publico labten. Wir genossen daher nicht nur eine körpernahe Sicht in der zum Campo führenden Gasse (und dabei adäquate Getränke und Speisen), sondern anschließend auch noch das Flanieren über den gesamten Platz mit direkter Sicht auf alle Details der automobilen Pretiosen.

Ein derartiges Display hatte Siena schon lange nicht gesehen. War es doch in den letzten Jahren nur Durchfahrtsort mit Zeitkontrolle gewesen – und hatte damit nur ein eher flüchtiges Erlebnis geboten. Die automobile "Mischung" war durchaus gut gewählt. Auch die hartgesottenen "Mille-Fahrer" unseres Clubs entdeckten wieder Fahrzeuge, die sie noch  nicht gesehen hatten - ein Dankeschön an den AC-Brescia.

An motorsportlicher Prominenz waren (wieder) dabei der 2-fache Rallye-Weltmeister Miki Biasion, Rallye-Weltmeister und Röhrl-Copilot Christian Geistdörfer, die Ex- Formel-1-Piloten Jochen Mass (mit TV-Entertainer Martin Utberg), Giancarlo Fisichella, Arturo Merzario,  der 2-fache FIA-Langstreckenweltmeister Timo Bernhard, Le Mans Sieger Romain Dumas, Ellen Lohr, Claudia Hürtgen, und Bernd Mayländer.

Es fuhren 9 TR mit und zwar 4 TR 3 und 5 TR 2, darunter die Werksautos SHP 520 (letzter Einsatz 1957 unter Nancy Mitchell) und der erste "echte" Werkswagen überhaupt, OVC 276, den Ken Richardson 1954 bei der Mille fuhr und 27. Gesamt von 475 Autos wurde. Heuer klassifizierten sich als Beste der TR Silvano Zaglio und Davide Alberti auf dem 117. Rang. Gesamt gewannen Giovanni Moceri und Daniele Bonetti mit einem  Alfa Romeo 6C 15 SS - und das, obwohl der Samstag wettermäßig teilweise richtig hart war. Auch für uns. Wir - 11 TeilnehmerInnen - ließen die Unwetter hinter uns und fuhren einen Tag früher heim. Aber 2020 kommt ja die nächste Mille…

  

 
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