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Themenabend: Interessantes zur Autoelektrik von Hubert Schrenk

Themenabend im Mai: Hubert Schrenk bei seinem ausgezeichneten Referat im felmayrs.

Der Klubraum war gut gefüllt, als es um LUCAS, den Prince of Darkness ging.

In einem ausgezeichneten Referat hat sich beim Themenabend am 5. Mai Hubert Schrenk dem Thema „Keine Chance dem Wackelkontakt - Kabelanschlüsse professionell herstellen” gewidmet. Der Klubraum im felmayrs war gut gefüllt, die Anwesenden begeistert.

Mit Hubert Schrenk hat ein ausgesprochener Profi aus dem Nähkisterl geplaudert und die Basics funktionierender Elektrik mit so manchen Schmankerln garniert, die nicht allgemein bekannt sind. Kein Wunder, hat er doch früher mit seiner Firma CHS-Elektronik Kabelanschlüsse für die Industrie (Luftfahrt, Bahnen, Autos) entwickelt und produziert. Der Clubraum im felmayrs war daher gut gefüllt und die Anwesenden waren begeistert von der Präsentation per handgechriebener Infos und Zeichnungen per flipchart.

Präs. Wolfgang Freiler begrüßte, und Claus Howadt, Initiator der Themenabende, bedankte sich nach dem Referat bei Hubert Schrenk mit flüssiger Nahrung und einem schönen Blechschild aus dem Hause Shell.

Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Feststellungen – wirklich nur die Basics:

Gutes Werkzeug:

Presszange mit Zwangsverriegelung. Nur sie garantiert den notwendigen Druck.

Gutes Kabelmaterial:

Keinen Massivdraht verwenden, sondern Kabel mit Litzen. Draht gibt es nur bei den TR 6 ab Bj. 1973 als Vorwiderstand bei der Zündspule.

Es sollten wegen ihrer höheren Temperatur- und Kerbbeständigkeit wenn möglich Kabel der Qualität FLY oder FLRY sein (z.B. von Conrad).

Richtiger Querschnitt:

Aus Stabilitätsgründen sollten Kabel mit mind. 1 Quadrat und Starterleitungen nicht unter 12 Quadrat verbaut werden.

Richtig verbinden:

Die Kabel sollten mit einer Abisolierzange soweit abisoliert werden, dass die Litzen über den Kabelschuh (Faston-Stecker, Ringkabelschuh) hinaus zum Kontakt hin noch etwas herausragen. Dort kann auch gelötet werden. Auf der Drahtseite sollte man nicht löten, denn das Lötzinn saugt sich unter die Isolierung und härtet die Litzen aus. Dadurch ergibt sich ein harter Abschnitt, der anders schwingt und zum Bruch führen kann. Da sich der Bruch aber unter der Isolierung befindet, ist er später schwer zu finden. Auch bei Lötungen an fliegenden Verbindungen sollte an die Bruchgefahr gedacht werden.

Leitungen schützen:

Nicht vergessen werden sollte auch der nötige Leitungsschutz gegen Scheuern (Schrumpfschlauch, Kantenschutz).

Gute Masseverbindung schaffen:

Wichtig sind auch die Masseanschlüsse an der Karosserie bzw. Chassis. Sie sollten auf blankem Metall, mit Zahnscheiben unterlegt, montiert sein.

 
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