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Mille Miglia 2022 auf den Spuren der Eisenbahn

Happy in Siena: die Teilnehmer(in) unserer diesjährigen Mille Miglia-Reise.

Nein, Ossi, jetzt kein Foto. Das da ist viel spannender...

Durch diese hohle Gasse - mussten die Mille-Boliden.

Für die diesjährige Ausgabe der Mille Miglia hatte man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: in San Marino bewegte sich die Mille auf den Spuren der Eisenbahn. Ossi Posch berichtet.

Was nicht viele wissen, aber der ansehnliche Berg, auf dem das historische San Marino thront, ist durchlöchert, wie ein Schweizer Käse. Gestiftet und gebaut durch Italien 1928-1932 führte einst eine Bahn von Rimini aus den Berg hinauf – und durch 17 Tunnel. Nachdem sie 1944 durch englische Bomber massiv beschädigt wurde, ist sie heute stillgelegt und Teile werden anderweitig genutzt; so, wie heuer, durch die Mille Miglia.

Eine Sonderprüfung führte – ausgehend von der Talstation der Seilbahn in Borgo Maggiore – durch zwei Tunnels durch den Berg hindurch bis zum Cimitero. Und am Start dieser Prüfung, fanden wir uns, ohne Konkurrenz durch Zusehermassen, ein, um die einzelnen Boliden in Ruhe betrachten zu können. Ausgewählt aus 600 Bewerbungen waren dies 425 Fahrzeuge aus 32 Ländern, darunter 6 TR 2 Sports und 3 TR 3. Was die Nationalität anging, stellten die Italiener, Holländer und Deutschen die größten Kontingente.

Anschließend gings mit der Seilbahn hinauf zu unserem Stammwirten, um dann die Querung in die Toskana über die Alpe della Luna in Angriff zu nehmen. In Siena waren wir dann am nächsten Tag pünktlich zu Mittag zur Stelle, um bei der engen Einfahrtsstraße zur Piazza del Campo die Fahrzeuge hautnah zu sehen und zu hören.

Diesem heißen Unterfangen folgte der Sprung in den hoteleigenen Pool. Und am nächsten Tag für einige Teilnehmer auch noch eine Rundfahrt über die Traumstraße der Toskana mit Mittagessen in einem bodenständigen Lokal. Eine schöne Reise, der nächstes Jahr eine Weitere folgen wird.

Mit dabei waren die Teams Böck, Puszter und das Gästeteam Feichtinger. An Singles waren es die Gentlemen Haas, Jelleschitz, Posch, Seemann und Windholz.

PS.: Nicht nur wegen der Überranntheit aufgrund der touristischen Menschenmassen, sondern auch aus temperaturmäßigen Gründen, wäre es schön, würde die Mille im nächsten Jahr nicht im Juni, sondern wieder im Mai stattfinden.

 
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