9 Mann, 1.800 Kilometer, 7 Tage: V.l. Michael Jelleschitz, Florian Puszter, Christian und Julian Feichtinger, Richard Kölbl, „Motortester“ Camillo Sherif, Peter Haas, Peter Windholz (Robert Puszter hat fotografiert). Richard Kölbl gönnt sich und seinem TR 3A eine Verschnaufpause für Mensch und Maschine im Grödnertal. Mille Miglia in Desenzano: Jonathan Curtis und Belinda Hemsley im Works TR 3 von Nancy Mitchell. Anflug auf das Nassfeld. Camillo Sherif treibt mit seinem TR 6 das Feld vor sich her…
7 Tage, 1.800 Kilometer – und ein gut eingefahrener TR-6-Motor

Eine siebentägige, 1.800 km umfassende Reise führte eine Gruppe unseres Clubs im Juni zur Mille Miglia. Unser Mitglied Dr. Camillo Sherif bewies dabei mit seinem TR 6, dass man diese Strecke auch mit einem neu aufgebauten Motor anstandslos bewältigen kann, und auch Richard Kölbl testete seinen TR 3A auf der langen Fahrt erfolgreich.

Unter Führung und Organisation von Robert Puszter wurde die Mille-Miglia-Fahrt in eine siebentägige Reise eingebettet, die in den ersten drei Tagen über das Gailtal, das Grödnertal, den Mendelpass zum Gardasee führte, wo man am vierten Tag in Desenzano die Mille Miglia-Fahrzeuge bewunderte. Unter ihnen waren 12 Triumph TR 2 und 3, darunter auch der Werkswagen SHP 520 von Nancy Mitchell aus dem Jahr 1957, der schon mit dem von der FIA 1956 geforderten GT-Kit (Hardtop, spezielle Seitenscheiben und Türgriffe) ausgestattet war.

Der fünfte Tag wurde am Lago di Ledro zur Erholung genutzt, um für die Reise über die Alpen nach Österreich wieder vollfit zu sein. Der Fitness und Energieversorgung diente auch eine feine Schinkenverkostung in San Daniele an Tag sechs, sodass anschließend die Fahrt über das Nassfeld nach Kärnten anstandslos bewältigt werden konnte. Am siebenten Tag ging es dann wieder direkt zurück Richtung Wien.

An der schönen Tour nahmen Richard Kölbl (TR 3A), Dr. Camillo Sherif (TR 6), Robert und Florian Puszter (BMW Z3), Peter Haas & Peter Windholz (Alpine A110 modern), Michael Jelleschitz (Alfa Spider) und die Gäste Christian und Julian Feichtinger (BMW M2) teil.

Robert Puszter: „Es wurden ca.1.800 km, 350 km davon fahrtechnisch sehr anspruchsvoll und auch für das Material sehr fordernd, gefahren. Die Autos haben alle brav gehalten, zwei kleine Eingriffe waren bei Richards TR3A notwendig, aber nach 10 Minuten waren wir wieder flott unterwegs. Auch der nagelneue Motor des TR 6 von Camillo Sherif hat super gehalten und nur 300 ml Motoröl auf die gesamte Stecke verbraucht.“