Die FIVA-ID-Card ist ein internationales Dokument zur Teilnahme an historischen Veranstaltungen, bei denen – auch aus Gründen der Vergleichbarkeit bei Leistungen - der Nachweis der Originalität und Detailtreue gefordert wird. Sie ist bei FIVA-A Veranstaltungen verpflichtend, für die Teilnahme an FIVA-B-Events wird sie empfohlen. Die Card ist besitzerbezogen und hat eine maximale Gültigkeit von 10 Jahren.
Die Kriterien für die Erlangung sind: Das Fahrzeug muss mindestens 30 Jahre alt sein, sich in einem historisch korrekten und gepflegten Zustand befinden und darf nicht als alltägliches Verkehrsmittel genutzt werden.
Zu den Vorteilen der FIVA ID Card gehören die umfassende unabhängige Dokumentation der Fahrzeugdaten, Änderungen und Umbauten, Daten und Bilder, die eindeutig dem Fahrzeug zugeordnet werden können sowie nationale und internationale Anerkennung, die sich in vorteilhaften Regelungen niederschlagen kann (Einfahrt in Umweltzonen mancher Städte). Sie wird nur nach einer physischen Inspektion des Fahrzeugs ausgestellt, um sicherzustellen, dass es dem Technischen Code der FIVA entspricht.
In seinem Vortrag erläuterte Wolfgang unter Assistenz von Philipp Puszter den – zuweilen mühsamen - digitalen Weg zur Eintragung der geforderten Daten direkt in das Antragsformular der FIVA, eine Aufgabe, die mehrmals den Kontakt zu Michaela Riedl, ihres Zeichens Mitglied der Technischen Commission der FIVA sowie Präsidentin des ESCC erforderlich machte.
Es ist – wie erwähnt – ein Thema für jene, die die anerkannte Identität ihres Fahrzeugs bestätigt haben und an Bewerben mit ID-Cars-Erfordernis teilnehmen wollen.
Ein Danke jedenfalls an Wolfgang, dass er sich als unser FIVA-Bevöllmächtigter dieser Aufgabe unterzogen und diesen Themenabend abgehalten hat. Anwesend waren neben den Vortragenden Freiler und Philipp Puszter unser Neumitglied Gerhard Fuchsbichler (TR 3A) sowie Poldi Böck, Donald Demmel, Gerhard Dornhofer, Peter Haas, Claus Howadt, Oswald Posch, Harald Ploy, Robert Puszter, Herbert Roch und Peter Windholz.
